Als exportorientiertes Unternehmen ist der amerikanische Markt für Sie sehr wichtig.
Sie wissen aber auch, wie gefährlich es ist, Ihre Produkte in Amerika zu verkaufen. Die
Produkthaftungsbestimmungen, die von Staat zu Staat verschieden sind und laufend
strenger werden, machen es immer riskanter Ihre Produkte nach Amerika zu
exportieren. Produkthaftungsprozesse in Millionen- oder gar Milliardenhöhe sind an der
Tagesordung und könnten zum finanziellen Ruin Ihres Unternehmens führen. Im
Rahmen der ständig zunehmenden Globaliserung scheuen sich amerikanische
Rechtsanwälte heute nicht mehr, auch mittelgrosse ausländische Betriebe zu verklagen
und dann nach dem in Amerika gewonnenen Prozess ihre Millionenurteile in
Übersee einzutreiben.
Obwohl es leider für Sie keine Möglichkeit gibt, sich hier 100%ig abzusichern,
können Sie sehr viel tun um Ihr Risiko drastisch zu minimieren. Und ich spreche hier
nicht von
der Qualität Ihrer Produkte. Ich gehe davon aus, daß Sie gute deutsche Qualtitätsarbeit leisten. Ich spreche von Ihren Betriebs- und
Bedienungsanleitungen und deren Unzulänglichkeiten für den amerikanischen
Markt.
Die Übersetzung von Betriebs- und Bedienungsanleitungen ist in Hinblick auf die
massive und sehr weitgreifende U.S.-Produkthaftung immer überaus problematisch, da
allzu oft die Sprachexperten
(Übersetzer) nicht über das nötige technische Wissen verfügen, viele Fachexperten
(Ingenieure und Techniker) meist mangelhafte Sprachkenntnisse haben und weder die
einen noch die anderen über das nötige juristische Fachwissen verfügen um eine
wirklich gute Betriebs- oder Bedienungsanleitung auf die Beine zu stellen.
Das Resultat sind oft miserable Betriebs- und Bedienungsanleitungen, die im
Schadensfall die
Herzen der amerikanischen Kläger und deren Anwälte höher schlagen lassen.
Sind Ihre Betriebs- und Bedienungsanleitungen wirklich in amerikansichem
Englisch geschrieben sodaß sie für den U.S.-Amerikaner verständlich
sind? Oder
enthalten Sie Germanismen wie “stay bolt” (Stehbolzen) und viele andere oftmals völlig
unzureichende Übersetzungen von technischen Fachausdrücken, die für einen
U.S.-Amerikaner total unverständlich sind? Kein Amerikaner weiss was ein “stay
bolt” ist! Auf der anderen Seite habe ich noch keine aus Deutschland kommende Anleitung gesehen, in der Innensechskantschrauben und Innensechskantschlüssel korrekt as "Allen screws" und "Allen wrenches" bezeichnet wurden.
Haben Sie Ihre Betriebs- und Bedienungsanleitungen von einem amerikanischen
Ingenieur auf Vollständigkeit und Verständlichkeit hin überprüfen lassen? – Der
amerikanische Verbraucher erwartet weitaus mehr klare Schritt für Schritt Anweisungen
als der deutsche Verbraucher. Sie müssen Ihre Anleitungen so schreiben lassen, als ob
Sie jemandem, der absolut keine Ahnung hat, alles Schritt für Schritt haarklein erklären.
Das ist die Realität wenn Sie in Amerika Geschäfte machen wollen.
Haben Sie Ihre Betriebs- und Bedienungsanleitungen von einem amerikanischen
Anwalt auf Produkthaftungsgesichtspunkte hin überprüfen lassen?
Sind Ihre Garantie- und Gewährleistungsbedingungen wirklich in Hinblick auf den
U.S.-Markt formuliert und haben Sie auf Ihr Produkt spezifisch zugeschnittene Klauseln
für “Implied Warranty of Merchantability”, “Implied Warranty for a Particular Purpose”
und Haftungsausschlußklauseln von einem amerikanschen Rechtsanwalt aufsetzen
oder prüfen lassen, oder ist das alles in Deutschland “hausgemacht” wie es leider allzu
oft der Fall
ist?
Ist alles in gut und einfach verständlichem amerikanischen Englisch
geschrieben, sodaß der Mann auf der Straße auch versteht was er liest und was er
machen muß oder was er nicht machen darf?
Nur die wenigsten deutschen Unternehmen haben all diese Punkte wirklich
abgedeckt. Ich habe vor Jahren einmal die Daimler-Benz AG dazu bewegt in der
Betriebsanleitung für die SL-Klasse Änderungen vorzunehmen, weil der Text einfach zu
unverständlich war! Wenn ich als Deutscher mit Ingenieurabschluß die
Bedienungsanleitung nicht verstehen kann, dann versteht sie mit Sicherheit kein
Amerikaner!
Unklarheit und Unverständlichkeit Ihrer Betriebs- und Bedienungsanleitungen
bedeuten ein großes Risiko für Sie in Amerika. Sparen Sie nicht am falschen Ende. Es
kann Sie sehr teuer zu stehen kommen!
Sie müssen das so sehen: Je mehr Probleme der amerikanische Verbraucher
mit Ihrer Betriebs- und Bedienungsanleitung hat, desto einfacher ist es für einen Anwalt
Sie im Schadensfall zur Kasse zu bitten. Der Anwalt legt den Geschworenen eine
entsprechend unverständliche Passage aus Ihrer Betriebs- oder Bedienungsanleitung
vor, verknüpft diese Passage geschickt kausal mit dem Schaden den der Mandant
erlitten hat, und Sie können sich darauf verlassen, daß der geschädigte Amerikaner
eine saftige
Entschädigungssumme zugesprochen bekommt. Das ist selbst der Fall, wenn man in
Deutschland sagen würde, daß derjenige der den Schaden erlitten hat, einfach zu
dumm
war und die Hinweise einfach nicht richtig verstanden hat. --- In Amerika sind die
Spielregeln anders.
Sie können aber Ihr Risiko drastisch verringern wenn Sie die oben
angesprochenen Punkte fachmännisch erledigen lassen.
Ich darf Ihnen hierzu meine Dienstleistungen, die ich auf Wunsch auch in
Zusammenarbeit mit Ihrem Fachübersetzungsbüro leisten kann, anbieten.
Ich bin Deustcher und lebe seit über zwei Jahrzehnten in Los Angeles, U.S.-
Bundeststaat Kalifornien. Nach dem Abitur und Wehrdienst habe ich an der
Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt in Schweinfurt Maschinenbau mit Schwerpunkt
Fertigungstechnik studiert (Dipl.-
Ing. FH, 1982). Ich war danach in der Automobilbranche und im Spezialmaschinenbau
tätig.
Im Sommer 1984 bin ich nach Amerika ausgewandert und habe für 3 Jahre als
Kundendienstleiter in Bereich der Büro- und Bankautomation gearbeitet bevor ich
Rechtswissenschaften studiert habe (Juris Doctor, 1991). Darüberhinaus bin ich noch
meiner Liebe, dem Schreiben, nachgegangen und habe ein Studium auf dem Gebiet 'Creative Writing' absolviert (Doctor of Philosophy). Mein Buch “California - Here I come”
-- Amerikanische Eindrücke eines deutschen Auswanderers ist drei Mal aufgelegt
worden und alle drei Auflagen wurden ausverkauft.
Ich bin seit 1991 als selbstständiger Rechtsanwalt in Los Angeles
tätig. Meine größten Mandanten sind in Deutschland.
Ich arbeite aber oft als juristisch-technischer Unternehmensberater und habe für deutsche Maschinenhersteller, Verlage und technische Redaktionsbetriebe
Bedienungs-, Wartungs- und Reperaturanleitungen, sowohl als auch Annoncen und Ausschreibungen überarbeitet und auf
amerikanische Produkthaftsbestimmungen und Verständlichkeit für den
amerikanischen Verbraucher hin überprüft, geändert und erweitert.
Bei einem meiner ersten Projekte, wo ich die Bedienungsanleitung für
mit Verbrennungsmotoren betriebene Notstromaggregate eines deutschen
mittelständischen Unternehmens auf U.S.-Produkthaftungsbestimmungen überprüfen
musste, wurde mir klarer als jemals zuvor wie eng die Haftung des Herstellers mit der
Qualität der Betriebs- oder Bedienungsanleitung zusammenhängt.
Ich lebe und praktiziere in der “Prozesshauptstadt der Welt”, Los Angeles. Das
Landgericht in Los Angeles ist mit über 500 Richtern das größte Gericht erster Instanz in der
Welt. Hier werden mehr Prozesse geführt als irgendwo sonst in der Welt!
Interessanterweise haben wir auch das größte Konkursgericht der Welt hier in Los Angeles. Das ist
wahrscheinlich kein reiner Zufall.
Wenn Sie ein Produkt in Amerika verkaufen und Ihre Betriebs- oder Bedienungsanleitung
unklar oder zu schwer verständlich ist, und jemand zu Schaden kommt, werden Sie
verklagt. Darüber müssen Sie sich im Klaren sein. Ob die Anleitung für einen
Deutschen ausreichend klar gewesen wäre oder nicht ist dabei völlig egal. Das spielt
gar keine Rolle! Sie müssen sich den Anforderungen des U.S.-Marktes anpassen oder
früher oder später teuer für Ihr Versäumnis bezahlen.
Meine Dienstleistung ist sozusagen der Feinschliff Ihrer
Betriebs- und
Bedienungsanleitungen. Die Schwerpunkte liegen auf der Korrektheit der
technischen
Fachausdrücke, der Verständlichkeit für den durchschnittlichen amerikanischen
Verbraucher, und auf Produkthaftungsaspekten sowie der juristischen Korrektheit und
Zulänglichkeit Ihrer Produkthaftungsausschluß- und
Gewährleistungsbedingungen.
Ich kann meine Dienstleistungen direkt anbieten, oder falls gewünscht, mit Ihrem
deutschen Fachübersetzungsbüro zusammenarbeiten.
Die Kontaktaufnahme ist einfach. Anfragen richten
Sie bitte direkt hier per E-Mail an mathewkundinger@sbcglobal.net
, per Telefon an 001-626-345-8705, per Telefax an 001-626-797-7960 oder per Luftpost an Mathew Kundinger, Attorney at Law, P.O. Box 34793, Los Angeles, CA 90034-0973, U.S.A.